Schalte Kochfelder früher aus und nutze die Restwärme, um Nudeln zu Ende zu garen oder Saucen sanft ziehen zu lassen. Ein passender Deckel spart bis zu ein Drittel der Energie, weil Hitze nicht entweicht. Achte außerdem darauf, dass Topfboden und Herdplatte zusammenpassen, damit Wärme nicht am Rand verpufft. Dünnwandige Pfannen sind zum schnellen Anbraten geeignet, Gusseisen speichert Wärme für gleichmäßiges Schmoren. So kombinierst du Kochqualität mit Effizienz, ohne einen zusätzlichen Gedanken daran zu verschwenden.
Ordne Lebensmittel nach Zonen: Milchprodukte und Fisch an die kältesten Stellen, Gemüse ins dafür vorgesehene Fach. Stelle den Kühlschrank auf etwa 4–7 Grad und die Gefriertruhe auf ungefähr minus 18 Grad. Jede weitere Absenkung kostet unnötig Strom, ohne Vorteile zu bringen. Türe zügig schließen, Dichtungen sauber halten und Vereisungen regelmäßig entfernen, denn Eis isoliert nicht, sondern erhöht den Verbrauch. Einmal im Monat kurz prüfen genügt, und du sicherst Frische, Hygiene und verlässliche Einsparungen, die sich sofort auf der Rechnung bemerkbar machen.
Erhitze Wasser für Tee, Nudeln oder Gemüse im Wasserkocher und gieße es dann um. Koche nur die tatsächlich benötigte Menge, denn jeder überflüssige Milliliter verlängert die Erhitzungszeit und verbraucht zusätzliche Energie. Entkalke das Gerät regelmäßig, da eine Kalkschicht den Wirkungsgrad deutlich senken kann. Kombiniere diese Routine mit kurzen Kochzeiten, dünneren Nudeln oder klein geschnittenem Gemüse, damit die Hitze schneller ankommt. So sparst du wenige Minuten pro Mahlzeit und summierst gleichzeitig über Wochen spürbare Eurobeträge, ohne auf Komfort zu verzichten.